Autor: Petru Leuthold, INFLZR Magazin
Philipp ist kein gewöhnlicher Aussteiger. Unter dem Handle @perma.togo lässt er seine Follower auf YouTube und Instagram ungeschönt an seinem Leben in Westafrika teilhaben. Sein Ziel: Ein nachhaltiges Permakultur-Projekt, das zeigt, wie Landwirtschaft im Einklang mit der Natur funktionieren kann. Doch diese Natur – und der menschliche Eingriff in sie – schlug nun gnadenlos zu.
Wie Philipp in seinen aktuellen Video-Updates dokumentiert, legen Jäger und Hirten immer wieder gezielt Brände, um Flächen für die Gewinnung von Holzkohle freizulegen. Während ganze Hügelketten in der Region entwaldet werden, machten die Flammen auch vor den Grenzen der PermaTogo-Farm nicht halt. Die Bilanz der Zerstörung ist ernüchternd: Alles, was im vergangenen Jahr mit viel Herzblut gepflanzt wurde, ist heute nur noch Asche.
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Besonders schwer wiegt der Verlust der tierischen Bewohner. In einem emotionalen Video sieht man Philipp, wie er mit zitternder Stimme und seinem kleinen Sohn auf dem Arm vor den Ruinen seiner Existenz steht. Während die Esel durch glückliche Umstände überlebten und sogar der LKW des Projekts nur deshalb verschont blieb, weil er aufgrund eines platten Reifens an einer günstigen Stelle parkte, kam für die Hühner jede Hilfe zu spät. Sowohl der Eselstall als auch der Hühnerstall brannten vollständig nieder.
„Nicht nach Aufgeben“ - Das Feuer hat Philipps Kampfgeist nicht zerstörst
Trotz der Trümmer zeigt Philipp die Resilienz, die Philipp zu einer so inspirierenden Figur für seine Followern gemacht hat. „Mir ist nicht nach Aufgeben“, erklärt er kämpferisch am Ende seines Videos. Doch der Wiederaufbau ist aus eigener Kraft kaum zu stemmen, auch weil PermaTogo kein gewinnorientiertes Projekt ist. Philipp fehlen schlichtweg die finanziellen Mitteln.
Diese Entschlossenheit hat eine Welle der Solidarität ausgelöst, die über die Kommentarfunktion hinausgeht. Frank Rauscher, Gründer der Plattform PermaGuide, auf der Philipp sein Projekt regelmäßig vorstellt, hat umgehend eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen, um den Wiederaufbau zu ermöglichen. Das Ziel sind Spenden in Höhe von 3.500 Euro, die benötigt werden, um die Ställe neu zu errichten. In den ersten Tagen sind bereits 631 Euro zusammengekommen. Interessierte Unterstützer finden den direkten Link zur Kampagne in der Beschreibung von Philipps YouTube-Video oder direkt auf GoFundMe.
PermaTogo Hintergründe im INFLZR Podcast
Für diejenigen, die mehr über die Hintergründe von Philips Reise erfahren möchten – von den Scheinwerfern bei „Bauer sucht Frau“ bis hin zur harten Arbeit in Togo –, empfehlen wir unsere Podcast-Folge 066. Darin sprechen wir ausführlich darüber, wie Philipp seine mediale Bekanntheit in reale Wirkung umwandelt und welche Herausforderungen das Leben als Permakultur-Creator fernab der Komfortzone bereithält.
Wir vom INFLZR Magazin wünschen Philipp alles Gute, damit PermaTogo bald wieder ein Ort der Hoffnung und des Wachstums sein kann.
